MedNat Übungen: Aufgaben mit Lösungsweg zum Mitrechnen
MedNat Übungen mit vollständigem Lösungsweg: drei testnahe Aufgaben zum Mitrechnen. So trainierst du Grundverständnis für TMS und TMSnat.
Hier findest du drei testnahe MedNat Übungen mit vollständigem Lösungsweg. Jede Aufgabe kommt im echten Prüfungsformat: ein kurzer medizinisch-naturwissenschaftlicher Text und fünf Antwortoptionen von A bis E. Alle Informationen, die du für die Lösung brauchst, stehen im Text. Nimm dir Stift und Papier, löse erst selbst und vergleiche dann.
Das Wichtigste in Kürze
- Drei testnahe MedNat Übungen mit vollständigem Lösungsweg zum Mitrechnen.
- MedNat prüft Verständnis aus mitgelieferten Infos, kein auswendig gelerntes Schulwissen.
- Im TMS hast du 24 Aufgaben in 60 Minuten, also 2,5 Minuten pro Aufgabe.
- MedNat bleibt auch im neuen TMSnat erhalten, voraussichtlich mit 20 Aufgaben in 50 Minuten.
So funktionieren MedNat Aufgaben
Jede MedNat Aufgabe besteht aus einem kurzen Text von etwa einem Viertel bis einem Drittel DIN-A4-Seite und einer Frage mit fünf Optionen. Richtig ist nur die Aussage, die sich aus dem Text ableiten lässt.
Die häufigste Falle: eigenes Vorwissen über den Text stellen. Eine Option kann fachlich plausibel klingen und trotzdem falsch sein, weil der Text sie nicht hergibt. Lies deshalb immer erst die Frage und dann gezielt den Text. Markiere dabei Zahlen, Bedingungen und Ausnahmen. Alle Strategien im Detail findest du in MedNat im TMS.
MedNat Übung 1: Blutdruckregulation
Barorezeptoren im Aortenbogen und im Karotissinus registrieren die Wanddehnung der Gefäße und damit den arteriellen Blutdruck. Steigt der Druck, nimmt ihre Entladungsfrequenz zu. Das Kreislaufzentrum senkt daraufhin die Sympathikusaktivität und steigert den Parasympathikus, wodurch die Herzfrequenz sinkt und sich die Gefäße weiten. Bei dauerhaft erhöhtem Blutdruck stellen sich die Rezeptoren nach einigen Tagen auf das höhere Druckniveau ein und melden es als neuen Normalwert.
Welche der folgenden Aussagen lässt sich aus dem Text ableiten?
A) Ein akuter Blutdruckabfall führt über die Barorezeptoren zu einer Senkung der Herzfrequenz. B) Bei chronisch erhöhtem Blutdruck melden die Barorezeptoren den erhöhten Druck dauerhaft als zu hoch. C) Eine erhöhte Entladungsfrequenz der Barorezeptoren führt zu einer Weitstellung der Gefäße. D) Die Barorezeptoren sitzen überwiegend im rechten Vorhof. E) Sinkender Blutdruck führt zu einer verstärkten Aktivierung des Parasympathikus.
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Lösung: C
Der Text sagt: Druckanstieg erhöht die Entladungsfrequenz. Eine Folge davon ist die Weitstellung der Gefäße. Genau das steht in C.
A dreht die Richtung um: Ein Druckabfall senkt die Entladungsfrequenz, der Sympathikus steigt und die Herzfrequenz nimmt zu. B widerspricht dem letzten Satz, denn die Rezeptoren adaptieren auf das höhere Niveau. D nennt einen Ort, den der Text nicht erwähnt (genannt sind Aortenbogen und Karotissinus). E vertauscht ebenfalls die Richtung, der Parasympathikus wird bei steigendem Druck verstärkt.
MedNat Übung 2: Elimination eines Medikaments
Ein Medikament wird nach einer Kinetik erster Ordnung eliminiert: Pro Halbwertszeit halbiert sich die Plasmakonzentration, unabhängig von ihrer Höhe. Für diesen Wirkstoff beträgt die Halbwertszeit 4 Stunden. Unmittelbar nach einer einmaligen intravenösen Gabe liegt die Plasmakonzentration bei 80 mg/l. Die Wirkschwelle, unterhalb derer keine therapeutische Wirkung mehr zu erwarten ist, liegt bei 10 mg/l.
Wie viele Stunden nach der Gabe erreicht die Plasmakonzentration die Wirkschwelle?
A) 4 Stunden B) 8 Stunden C) 12 Stunden D) 16 Stunden E) 32 Stunden
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Lösung: C
Rechne in Halbwertszeiten statt in Stunden, dann geht es im Kopf: 80 mg/l halbiert sich auf 40, dann auf 20, dann auf 10 mg/l. Das sind drei Halbwertszeiten, also 3 × 4 Stunden = 12 Stunden.
Der typische Fehler bei dieser Aufgabenart ist, von einer linearen Abnahme auszugehen, etwa 70 mg/l Abbau in festen Schritten. Bei einer Kinetik erster Ordnung sinkt aber immer der gleiche Anteil, nicht die gleiche Menge.
MedNat Übung 3: Gasaustausch in der Lunge
Sauerstoff gelangt in der Lunge passiv entlang des Partialdruckgradienten aus der Alveolarluft ins Blut. Die Diffusionsrate steigt mit der verfügbaren Austauschfläche und mit dem Partialdruckgradienten, sie sinkt mit zunehmender Dicke der Diffusionsbarriere. Beim Lungenemphysem gehen Alveolarsepten zugrunde, sodass sich die gesamte Austauschfläche verkleinert. Bei der Lungenfibrose verdickt sich das Interstitium zwischen Alveole und Kapillare.
Welche der folgenden Aussagen lässt sich aus dem Text ableiten?
A) Beim Emphysem steigt die Diffusionsrate, weil die einzelnen Alveolen größer werden. B) Bei der Fibrose sinkt die Diffusionsrate, weil der Weg für den Sauerstoff länger wird. C) Beide Erkrankungen wirken über eine Verkleinerung des Partialdruckgradienten. D) Eine doppelt so dicke Diffusionsbarriere verdoppelt die Diffusionsrate. E) Sauerstoff wird in der Lunge unter ATP-Verbrauch aktiv ins Blut transportiert.
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Lösung: B
Der Text nennt drei Einflussgrößen: Fläche, Gradient und Dicke der Barriere. Die Fibrose verdickt das Interstitium, also die Barriere. Laut Text sinkt damit die Diffusionsrate. Das ist B.
A greift den falschen Faktor: Entscheidend ist die gesamte Austauschfläche. Die nimmt beim Emphysem ab. C stimmt nicht, denn Emphysem und Fibrose wirken über Fläche und Dicke, nicht über den Gradienten. D dreht den Zusammenhang um, eine dickere Barriere senkt die Rate. E widerspricht dem ersten Satz, der Sauerstoff diffundiert passiv.
MedNat im TMS und im neuen TMSnat
Deine MedNat-Vorbereitung zahlt sich doppelt aus. Im TMS am 07./08. November 2026 erwarten dich 24 Aufgaben in 60 Minuten. Im neuen TMSnat ab Frühjahr 2027 bleibt der Untertest erhalten, voraussichtlich mit 20 Aufgaben in 50 Minuten, die Zeit pro Aufgabe ist also identisch. Was sich sonst ändert und wie sich MedNat vom neuen Wissensteil unterscheidet, liest du in TMSnat MedNat und im TMSnat Überblick.
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Drei Aufgaben zeigen dir das Prinzip, für echte Sicherheit brauchst du Volumen. In der kostenlosen TMS App übst du MedNat in Sets und bekommst nach jeder Übungseinheit deinen Prozentrang, also die Einordnung, wie du im Vergleich zur Community abgeschnitten hast. So siehst du sofort, ob eine Aufgabe wirklich schwer war oder ob du diesen Typ noch trainieren solltest.
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MedNat prüft medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis: Du ziehst aus einem kurzen Text die richtigen Schlüsse. Alle nötigen Informationen stehen in der Aufgabe, auswendig gelerntes Schulwissen brauchst du nicht.
Im TMS hast du 60 Minuten für 24 Aufgaben, also durchschnittlich 2,5 Minuten pro Aufgabe. Im neuen TMSnat bleibt die Zeit pro Aufgabe voraussichtlich gleich.
In der kostenlosen TMS App übst du MedNat in kompletten Sets mit Lösungswegen und bekommst nach jeder Übungseinheit deinen Prozentrang.
Ja. MedNat bleibt im neuen TMSnat erhalten, voraussichtlich mit 20 Aufgaben in 50 Minuten im ersten Testblock.
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Mit der richtigen Vorbereitung wird der TMS zur Chance – nicht zum Hindernis. Wir zeigen dir, wie du sie nutzt.