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TMS 2026 in:

TMSnat-Aufbau wissenschaftlich belegt: Welche TMS-Untertests bleiben — und warum

Infografik TMSnat 2027: Welche TMS-Untertests bleiben, welche entfallen und welche HAM-Nat-Fächer neu dazukommen.
Der voraussichtliche Aufbau des TMSnat ab 2027: TMS-Denkstrategien (Block A) kombiniert mit HAM-Nat-Schulwissen (Block B). Stand: April 2026
Allgemeines, Medizinstudium, News 14 Min Lesezeit

Der TMSnat-Aufbau ist offiziell noch nicht im Detail veröffentlicht. Aber eine große Validierungsstudie aus dem September 2025 (Jähn et al., BMC Medical Education) liefert den klarsten Hinweis darauf, welche TMS-Untertests in den TMSnat übernommen werden, welche wegfallen und warum naturwissenschaftliches Vorwissen höchstwahrscheinlich vorausgesetzt werden.

Ich habe mich durch die Studie durchforstet und hier sind die Ergebnisse aus der Studie mit Daten von über 2000 Medizinstudierenden — und was sie konkret für den Aufbau des TMSnat 2027 bedeuten.

Dieser Artikel ist ein richitiger Deep-Dive und wird auch ziemlich fachlich, denn wir lassen uns keine Daten entgehen. Wer nur die kurze Version will, der kann ganz einfach runterscrollen für die Zusammenfassung und sich unsere Übersichtsseite mit allen neusten Infos zum Test und zur Anmeldung, Fristen zum TMSnat anschauen.

Was genau wurde untersucht?

Im September 2025 wurde im Fachjournal BMC Medical Education die bisher größte, standortübergreifende Studie zu deutschen Studieneignungstests veröffentlicht (Jähn et al., 2025). Das Autorenteam besteht aus Experten der Universität Heidelberg (heiTEST-Koordinationsstelle), dem UKE Hamburg (HAM-Nat-Seite) und der ITB Consulting (Testentwickler des TMS).

Die harten Fakten der Studie:

  • 10.727 ehemalige Testteilnehmer (Jahrgänge 2017–2022) wurden kontaktiert.
  • Verglichen wurde: Abiturnote und Testergebnis vs. tatsächliche Studienleistung — der Notenschnitt der ersten zwei Vorklinikjahre (PCGPA) und die Note des bundesweiten Physikums (M1, Erste Staatsexamen).
  • Die Daten stammen von Studenten aus allen 38 medizinischen Fakultäten Deutschlands (36 nutzen den TMS, 2 den HAM-Nat).

Die 3 Kernfragen der Studie:

  1. Sagen die Gesamtpunktzahlen von TMS und HAM-Nat voraus, wie gut jemand im Medizinstudium sein wird?
  2. Bieten die Tests einen echten Zusatznutzen über die Abiturnote hinaus (und umgekehrt)?
  3. Welche einzelnen Untertests haben die stärkste Vorhersagekraft?

Das zentrale Ergebnis: Tests messen Studieneignung präziser als das Abi

Wichtig vorweg: Zulassungstests und das Abitur messen nicht direkt, wie gut du später Medizin studierst — sie sollen Studieneignung messen. Studieneignung heißt: die kognitive Grundfähigkeit und das Fachwissen, die du im Medizinstudium tatsächlich brauchst. Gemessen wurde das anhand der Vorklinik-Noten und am Physikum — mehr haben wir als belastbaren Indikator nicht.

Und genau das hat die Studie gemacht: Gemessen, wie viel Prozent der Leistungsunterschiede im Studium durch Abiturnote und Test erklärt werden. Das statistische Maß dafür heißt erklärte Varianz (R²). Je höher der Wert, desto valider misst der Prädiktor tatsächliche Eignung.

Ich weiß, das klingt erstmal kompliziert — aber genau so wird versucht den TMS und die Studieneignungsmessung wissenschaftlich zu optimieren

So und das sind die Ergebnisse der Studie

Für das Physikum (M1) – Das erste Staatsexamen:

VorhersagemodellErklärte Varianz (R²)
Nur Abiturnote9,9 % (TMS-Gruppe) / 14,3 % (HAM-Nat-Gruppe)
Nur TMS10,3 %
Nur HAM-Nat26,2 %
Abiturnote + TMS kombiniert13,0 %
Abiturnote + HAM-Nat kombiniert29,3 %

Für die Vorklinik-Noten (PCGPA):

VorhersagemodellErklärte Varianz (R²)
Nur Abiturnote4,7 % (TMS) / 5,3 % (HAM-Nat)
Nur TMS6,4 %
Nur HAM-Nat12,9 %
Abiturnote + TMS7,6 %
Abiturnote + HAM-Nat14,3 %

Klartext: Schon allein messen die Tests die Studieneignung valider als das Abitur — am deutlichsten sichtbar wird das an den Noten des Physikum. Die Kombination aus HAM-Nat und Abitur erklärt dort fast 30 % der Leistungsunterschiede.

Dass das Physikum sich besser vorhersagen lässt als die Vorklinik-Noten, ist nachvollziehbar: Das M1 wird bundesweit einheitlich gestellt, Vorklinik-Klausuren sind uni-spezifisch. Die eigentliche Eignung für das Studium wird am einheitlichen Maßstab eben klarer sichtbar.

Was man hieraus schließen sollte: Beide Tests (TMS und HamNat) sind wissenschaftlich als Eignungsmaß valider als die Abiturnote. Welche Teile der Tests diese Vorhersagekraft tragen — und was das für den TMSnat bedeutet — sehen wir später in der Untertest-Analyse.


Der asymmetrische Effekt — der Test ergänzt das Abi, nicht umgekehrt

Noch ein kleiner Deep-Dive zu den Daten: Einer der wichtigen Ergebnisse der Studie ist die sogenannte inkrementelle Validität — also der Zusatznutzen eines Kriteriums, wenn das andere bereits bekannt ist.

Die Autoren formulieren es so: “While both admission tests demonstrate substantial incremental validity over high-school GPA, the reverse is true to a far lesser extent.”

Ganz einfach übersetzt: Wenn eine Uni nur dein Abitur kennt und dann deinen Testwert dazunimmt, verbessert sich die Vorhersagekraft massiv. Drehen wir den Spieß um — die Uni kennt bereits deinen starken Testwert und schaut sich dann dein Abitur an — steigt die Vorhersagekraft kaum noch.

Hier die exakten Zuwächse (ΔR²) aus Tabelle 4 der Originalstudie:

ZielprüfungWenn der Test zum Abi dazukommt…Wenn das Abi zum Test dazukommt…Fazit
Vorklinik-Noten (PCGPA)+ 2,9 % (TMS) / + 9,0 % (HAM-Nat)+ 1,2 % (TMS) / + 1,4 % (HAM-Nat)Der Test bringt 2- bis 6-mal mehr zusätzliche Vorhersagekraft.
Physikum (M1)+ 3,1 % (TMS) / + 15,0 % (HAM-Nat)+ 2,7 % (TMS) / + 3,1 % (HAM-Nat)Der Test liefert die entscheidenden Infos.

Dein Take-away: Dein Testergebnis ist der validere Indikator für deine Studieneignung als dein Abitur (und genau das ist ja auch der Sinn der Studieneignungtests). Ein guter TMS- oder HAM-Nat-Wert ist nicht nur ein Punkte-Bonus im Auswahlverfahren — er ist der wissenschaftlich belastbarste Nachweis, dass du für das Medizinstudium geeignet bist. Daher werden Studieneignungstests auch immer wichtiger für die Vergabe von Studienplätzen und sind neben dem Abitur der größte Hebel um einen Studienplatz zu bekommen.

Kurz-Kontext: So wird in Deutschland ein Medizinstudienplatz vergeben

Damit die Zahlen für dich nicht abstrakt bleiben — so läuft das Auswahlverfahren für Medizin bundesweit (koordiniert über hochschulstart):

  • 30 % der Studienplätze über die Abiturbestenquote (reine Abinote).
  • 60 % über das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) — jede Uni gewichtet Abi, Test und weitere Kriterien selbst.
  • 10 % über die Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ) — die Uni darf Kriterien völlig frei festlegen, das Abi spielt hier keine Rolle.

In AdH und ZEQ nutzen Hamburg und Magdeburg den HAM-Nat (Multiple-Choice-Test zu Basiswissen in Bio, Chemie, Physik und Mathe plus logisches Denken). Alle anderen 36 Fakultäten verwenden den TMS.

Heißt: In 70 % der Quoten (AdH + ZEQ) entscheidet ein Eignungstest mit — und genau diese Quoten sind dein Hebel, wenn dein Abi nicht bei 1,0 liegt.

Die volle Quoten- und Fristenübersicht für den TMSnat-Zeitraum findest du hier: Anmeldung, Fristen & Ablauf.

Der TMS im Fokus: Dein wichtigstes Zusatzkriterium für den Studienplatz

Eins muss man klar sagen: Für den deutschen Medizin-Bewerber ist der TMS der Test, der über den Studienplatz entscheidet. 36 der 38 deutschen medizinischen Fakultäten nutzen den TMS in ihrem Auswahlverfahren. Nur zwei Standorte (Hamburg und Magdeburg) setzen auf den HAM-Nat. Wer in Deutschland Medizin studieren will, kommt am TMS praktisch nicht vorbei.

Jetzt gehen wir aber nochmal zurück zur Studie und was das für den neuen TMSNat bedeutet. Zur Erinnerung, die erklärte Varianz beim Physikum:

VorhersagekriteriumErklärte Varianz
Nur Abiturnote (TMS-Gruppe)9,9 %
Nur TMS10,3 %
Abiturnote + TMS13,0 %

Ehrlich eingeordnet: TMS allein (10,3 %) und Abitur allein (9,9 %) erklären ungefähr gleich viel Eignungs-Varianz — der Unterschied ist statistisch nicht substanziell. Der eigentliche Gewinn liegt in der Kombination: Der TMS erfasst Eignungs-Anteile, die das Abi nicht abbildet. Deshalb legt er +3,1 Prozentpunkte obendrauf — und das ist sogar mehr als das Abi beiträgt, wenn der Testwert schon bekannt ist (nur +2,7 %). Beide Kriterien messen also teils unterschiedliche Facetten von Eignung. Genau das macht den TMS als Zusatzkriterium so stark.

Für deine Bewerbung ist der TMS damit nicht nur der wissenschaftlich valide, sondern auch der praktisch entscheidende Hebel:

  • Er läuft an 36 von 38 Fakultäten — ein starker TMS-Wert zahlt überall auf deine Chance ein.
  • Er kann ein schwächeres Abitur im Auswahlverfahren kompensieren — der HAM-Nat nur an zwei Standorten.
  • Er bleibt auch für den kommenden TMSnat 2027 das Fundament: Die stärksten TMS-Untertests (MedNat, Quanti, Diagramme, Textverständnis) werden mitgenommen.
  • Und die Denkstrategien, die du für den TMS aufbaust — strukturiertes Textverstehen, Diagramme lesen, quantitatives Schlussfolgern — sind exakt die Fähigkeiten, die du in der Vorklinik und im Physikum wieder brauchst. TMS-Training ist also nie „verlorene” Zeit, auch nicht mit Blick auf das Studium selbst.

Warum die HAM-Nat-Zahlen nicht direkt vergleichbar sind

Oberflächlich liest sich die Korrelationstabelle beeindruckend für den HAM-Nat:

Prädiktor→ Vorklinik-Noten (r)→ Physikum (r)
HAM-Nat−0,36−0,48
TMS−0,23−0,26
Abiturnote (TMS-Gruppe)0,190,26
Abiturnote (HAM-Nat-Gruppe)0,220,35

Hinweis: Negative Werte bedeuten, dass ein hoher Testwert zu einer besseren — also numerisch niedrigeren — Note wie 1,0 führt.

Die Studienautoren betonen aber selbst, dass ein direkter Vergleich statistisch nicht belastbar ist. Die Gründe:

  1. Unterschiedliche Testkonzepte. Der HAM-Nat ist primär ein Wissenstest — er prüft genau die Inhalte (Bio, Chemie, Physik), die wenige Monate später im Physikum wieder abgefragt werden. Der TMS misst dagegen kognitive Fähigkeiten, die über alle Studienfächer hinweg relevant sind. Dass ein naturwissenschaftlicher Wissenstest stärker mit einem naturwissenschaftlichen Examen korreliert, ist wenig überraschend — und sagt nichts über die Eignung als Auswahlinstrument aus.
  2. 55 % vorab bekannte Fragen beim HAM-Nat. Beim HAM-Nat sind rund 55 % der Wissensfragen vorab veröffentlicht — Vorbereitung heißt hier zu einem großen Teil, Lernzettel auswendig zu lernen. Der TMS arbeitet ausschließlich mit unveröffentlichten Aufgaben und misst dadurch tatsächliche Denkleistung unter Prüfungsbedingungen.
  3. Unterschiedliche Bewerbergruppen. HAM-Nat-Standorte selektieren ihr Bewerberfeld anders als TMS-Unis. Die Stichproben lassen sich nicht 1:1 vergleichen.
  4. Nur zwei Standorte vs. bundesweite Basis. Die HAM-Nat-Daten stammen aus einer kleinen, homogenen Stichprobe. Der TMS wurde über 36 Fakultäten hinweg validiert — eine deutlich robustere Datengrundlage.

Der entscheidende Punkt für deine Bewerbung

Der TMS ist nicht nur wissenschaftlich valide — er ist das bundesweit akzeptierte Auswahlkriterium. Ein starker TMS-Wert kann ein schwächeres Abitur kompensieren, der HAM-Nat hilft dir nur an zwei Standorten. Genau deshalb erhöht der TMS deine Chancen auf einen Studienplatz so massiv.

Der Deep-Dive: Welche TMS-Untertests haben Vorhersagekraft — und welche nicht?

Das ist für uns als TMS-Experten der spannendste Teil der Studie. Die Forscher haben nämlich jeden einzelnen TMS-Untertest mit dem Physikum korreliert. Die Ergebnisse sind eindeutig:

Starke Vorhersagekraft für das Physikum:

Subtestr mit Physikum
Med.-nat. Grundverständnis (MedNat)−0,35
Diagramme & Tabellen−0,30
Textverständnis−0,29
Quantitative & formale Probleme−0,27

Schwache bis keine Vorhersagekraft:

Subtestr mit Physikum
Schlauchfiguren (Mental Rotation)−0,15
Muster zuordnen (Visual Search)−0,05
Figuren lernen−0,05
Fakten lernen−0,04

Die Autoren schreiben dazu: “Subtests consisting of reasoning tasks and text comprehension showed a stronger association than memory tasks, the visual search task, and the pattern recognition task.”

Was heißt das im Klartext?
Untertests, bei denen du schlussfolgern, rechnen und komplexe Texte verstehen musst, sagen deinen Studienerfolg vorher. MedNat hat die stärkste Vorhersagekraft aller TMS-Teile. Reine Merkfähigkeit oder stures Mustersuchen haben für den späteren Studienerfolg laut dieser Studie fast keine Relevanz.

Für deinen aktuellen TMS sind sie jedoch nach wie vor extrem wichtig! Sie sagen zwar nicht voraus, wie gut du im Studium sein wirst, aber sie bleiben dein wichtigster Hebel, um jetzt die nötigen Punkte für ein Top-10-%-Ergebnis zu sammeln und den Studienplatz überhaupt erst zu bekommen.

Jedoch: Das ist auch der wissenschaftliche Grund, warum genau diese schwachen Untertests im neuen TMSnat voraussichtlich wegfallen werden. Die Studie formuliert es so: Die Gesamtaussagekraft des TMS wird durch diese Untertests derzeit “verwässert”. Inhaltsreiche Untertests, die sowohl fluide (logisches Denken) als auch kristalline Intelligenz (Wissen) verbinden, zeigen die stärksten Zusammenhänge mit dem Studienerfolg — das bestätigt die sogenannte Test-Criterion Content Match-Hypothese: Tests funktionieren dann am besten, wenn ihre Inhalte den späteren Studienanforderungen ähneln.

Was die Studie über den TMSnat-Aufbau verrät

So jetzt haben wir die ganze Wissenschaft dahinter verstanden, doch was bedeutet das jetzt? Die Forscher ordnen ihre Ergebnisse selbst direkt in die Diskussion um den kommenden Einheitstest ein:

“This study provides pertinent evidence in light of the upcoming consolidation of the TMS and the HAM-Nat to a nationwide admission test in Germany.”

Und weiter:

“The results of this study may guide further analyses on the optimal combination of subtests of the TMS and HAM-Nat in the context of the endeavor to merge both tests into a nationally standardized test.”

Die Daten liefern den wissenschaftlichen Bauplan für den kommenden TMSnat:

  1. Die 4 “Verständnis”-Untertests des TMS bleiben vermutlich: MedNat, Textverständnis, Quanti, Diagramme.
  2. Die 4 schwächsten fallen voraussichtlich weg: Muster zuordnen, Schlauchfiguren, Figuren lernen, Fakten lernen.
  3. Naturwissenschaftliches Vorwissen kommt dazu — genau der Teil, der im HAM-Nat als Vorhersage-Champion glänzt (r = −0,48 mit dem Physikum).

Damit ist die Ankündigung des TMSnat 2027 fachlich konsequent: Er kombiniert die stärksten Elemente aus TMS und HAM-Nat in einem bundesweiten Test. Wir warten aber hier noch auf die offizielle Ankündigung der Testinhalte.

Transparenz: Die Limitationen der Studie

Keine Studie ist aber perfekt. Deswegen 100% Transparenz und die Ergebnisse sind bisher auch mit etwas Vorsicht zu interpretieren.

  1. Die wahre Vorhersagekraft liegt vermutlich höher als gemessen. Die Abiturnoten kamen per Selbstauskunft (führt zu leichter Unterschätzung der Korrelationen), die Testwerte direkt vom Veranstalter. Gleichzeitig fließen nur eingeschriebene Studierende ein — also ein vorselektiertes Feld mit ohnehin starken Werten (Range Restriction). Die Forscher korrigieren dafür statistisch nach Lawley, aber beide Effekte zusammen bedeuten: In der Gesamtbewerber-Population ist die echte Vorhersagekraft der Tests vermutlich noch höher als hier ausgewiesen.
  2. Kein direkter Vergleich TMS vs. HAM-Nat. Weil die Tests an verschiedenen Unis eingesetzt werden und die Bewerbergruppen unterschiedlich selektiert sind, lassen sich die Korrelationen nicht 1:1 vergleichen. Die höheren HAM-Nat-Werte könnten teilweise an Stichprobenunterschieden liegen.
  3. Optimale Gewichtung. Die Regressionsmodelle rechnen mit der statistisch idealen Gewichtung von Abi und Test. In der Praxis nutzen Unis eigene Gewichtungsschlüssel, was die tatsächliche Vorhersagekraft im Bewerbungsverfahren minimal dämpft.

Die Schlussfolgerung: Was bedeutet das für deine Vorbereitung?

Aus dieser Studie lassen sich drei klare Fakten für dich ableiten:

  1. Der Test ist deine größte Chance. Selbst wenn dein Abi “nur” bei 1,8 oder 2,3 liegt: Die Wissenschaft zeigt, dass ein sehr guter Test eine präzisere Aussage über deine Eignung trifft als die Schulnote. Das ist deine Chance.
  2. Naturwissenschaften werden im TMSnat mitzählen — realistisch eingeordnet. Der starke HAM-Nat-Wissenstest korreliert mit dem Physikum auch deshalb so hoch (r = −0,48), weil das Physikum genau diese Inhalte prüft (Curriculum Sampling). Für den TMSnat heißt das: Solides Bio-, Chemie-, Physik- und Mathe-Wissen wird ein wichtiger Teil deiner Vorbereitung — aber es ist kein Selbstläufer, der dir Verstehens- und Denktraining ersparen könnte.

Um in diesen Untertests zu den besten 10 % zu gehören, braucht es System. Es reicht nicht, einfach zu üben — du musst wissen wie. Die Lösungsstrategien für Diagramme, Quanti und MedNat müssen so sitzen, dass du in der Prüfung Zeit sparst und souverän Punkte sammelst. Für ein Top-Ergebnis haben die anderen Untertests auch eine signifikaten Relevanz und das schöne ist auch diese sind sehr gut zu lernen. Und genau hier kommen wir TMSBuddies ins Spiel.

Unsere Teilnehmer haben 4x höhere Chancen in den Top 10% zu landen. Der Fokus liegt genau auf den Bereichen, die — wie diese Studie beweist — am meisten zählen. Aber auch zu den anderen Untertests, die jetzt im Herbst super wichtig sind haben wir exklusive und bewährte Strategien entwickelt.So holst du das Maximum aus jeder Aufgabe.

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Du möchtest nichts mehr verpassen? Hier findest du alle neusten Infos zum TMSnat.

Quellenverzeichnis

QuelleVerweis
OriginalstudieJähn, M., Hissbach, J., Frickhoeffer, M., Weppert, D., Zimmerhofer, A., Hampe, W., Kadmon, M. & Becker, N. (2025). Predictive validity of admission tests and educational attainment on preclinical academic performance – a multisite study. BMC Medical Education, 25:1255. DOI: 10.1186/s12909-025-07974-2
Open-Access-VolltextPMC12455761 — kostenlos lesbar
Pressemitteilung Uni Heidelbergklinikum.uni-heidelberg.de

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