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TMS 2026 in:

TMS Wiederholen – Zweite Chance für den Medizinertest

TMS wiederholen: deine zweite Chance für den Medizinertest
TMS wiederholen: So nutzt du den Zweitversuch für deinen Studienplatz.
Wissenswertes zum TMS 9 Min Lesezeit

Du willst den TMS wiederholen? In diesem Guide erfährst du alles Wichtige zum Zweitversuch: Wer teilnehmen darf, welche Fristen gelten, wie die Bewertung funktioniert – und was der kommende TMSnat für dich bedeutet. Seit 2022 hast du die Möglichkeit, den TMS einmal zu wiederholen. Nutze sie gezielt!

Das Wichtigste in Kürze

  • Den TMS wiederholen darf jeder, der schon einmal angemeldet war, genau einmal.
  • Die Wiederholung muss innerhalb von zwölf Monaten nach dem Erstversuch erfolgen.
  • Es zählt immer dein besseres Ergebnis, du trittst ohne Risiko an.
  • Der Herbst-TMS 2026 (7./8. November) ist voraussichtlich der letzte im bekannten Format.
  • Ab Frühjahr 2027 soll der neue TMSnat folgen, den du unbegrenzt wiederholen kannst.

Hast du gerade den TMS Frühjahr 2026 geschrieben? Dann lies zuerst: TMS Ergebnis Frühjahr 2026 – Was jetzt tun?

Wer darf den TMS wiederholen?

Die Regeln für den Zweitversuch sind klar – an einem Punkt aber besonders wichtig:

  • Wiederholen dürfen alle, die bereits einmal am TMS angemeldet waren – auch wenn sie am Testtag nicht erschienen sind.
  • Wer beim Erstversuch nicht erschienen ist, bleibt Erstschreiber und darf danach trotzdem einmal wiederholen.
  • Achtung: Wer sich für den Zweitversuch anmeldet, aber ohne triftigen Grund nicht erscheint, verliert diesen Versuch – dein Wiederholungsanspruch verfällt damit.
  • Ein dritter Anlauf ist ausgeschlossen, auch bei Krankheit, Abbruch oder Nichterscheinen.
  • Es gibt aber hierfür auch eine Ausnahmeregelung, falls du am Testtag erkrankst bzw. ein Attest hast – mehr dazu weiter unten.

In welcher Phase musst du dich anmelden?

Die Anmeldung zum TMS läuft in drei Phasen ab, die strikt eingehalten werden müssen. Wer den TMS wiederholen möchte, ist vor allem in Phase 3 relevant. So funktionieren die verschiendenen Phasen bei der TMS-Anmeldung:

Phase 1: Erstanmeldung

Diese Phase richtet sich ausschließlich an alle, die noch nie am TMS teilgenommen haben.

Phase 2: Frühbucher für Wiederholer

Eine begrenzte Möglichkeit für Wiederholer:innen, sich frühzeitig einen Platz zu sichern. Plätze sind limitiert – schnell sein lohnt sich.

Phase 3: Alle übrigen Wiederholer

Die letzte Gelegenheit für Wiederholer:innen, einen Platz zu erhalten. Diese Phase ist besonders für den Herbst-TMS relevant. Die konkreten Phasen-Stichtage für den letzten klassischen Durchgang findest du in TMS Herbst 2026: Anmeldung, Fristen & Strategie.

Die drei Phasen im Überblick

PhaseZielgruppeBesonderheit
Phase 1ErstteilnehmendeFür alle, die noch nie am TMS teilgenommen haben
Phase 2Wiederholer:innen (bevorzugt)Begrenzt – schnell sein lohnt sich!
Phase 3Wiederholer:innen (alle übrigen)Offene Plätze für Wiederholer:innen – wichtig für den Herbst-TMS

Wichtige Fristen und Termine für TMS-Wiederholer

Die Fristen sind fix und verbindlich. Wer sie verpasst, muss ein Jahr warten.

12-Monatsfrist beachten

Die Wiederholung muss innerhalb von zwölf Monaten nach dem ersten Versuch erfolgen. Da der TMS zweimal jährlich stattfindet (Frühjahr und Herbst), bedeutet das: spätestens im übernächsten Durchgang antreten.

Erkrankung am Testtag

Wer am Zweitversuch-Termin erkrankt, kann den Termin verschieben – jedoch nur mit dem richtigen Attest:

  • Vor dem Test: Eine Krankmeldung vom Hausarzt (z. B. wegen Fieber oder Durchfall) reicht aus, um auf den nächsten Termin zu verschieben.
  • Während des Tests: Brichst du wegen Krankheit ab, brauchst du ein ärztliches Attest, das du innerhalb von fünf Werktagen einreichst – sonst gilt der Versuch als verwirkt.

Aktuelle TMS-Termine 2026

  • Frühjahrs-TMS 2026: 9./10. Mai 2026
  • Herbst-TMS 2026: 7./8. November 2026 – voraussichtlich der letzte TMS im klassischen Format

Der Herbst-TMS 2026 ist voraussichtlich der letzte Durchgang im klassischen Format. Ab Frühjahr 2027 soll der neue TMSnat folgen. Eine Übersicht aller Termine bekommst du in TMS 2026: Ablauf, Orte, Fristen und Anmeldung, die aktuellen Anmeldephasen stehen auf tms-info.org.

So funktioniert die Bewertung beim TMS-Zweitversuch

Beim TMS zählt nicht die absolute Punktzahl, sondern deine Leistung im Vergleich zur gesamten Kohorte. Das Ergebnis wird als Standardwert ausgewiesen:

  • Standardwert 100 = Durchschnitt aller Teilnehmenden
  • Für einen Studienplatz angestrebt: 110–115 (entspricht Top 15 % bis Top 5 %)
  • Faustregel: Etwa 2 zusätzliche Rohpunkte verbessern deinen Standardwert um einen Punkt
  • In den meisten Untertests gibt es 4 nicht gewertete Einstreuaufgaben (Ausnahme: die Merkfähigkeits-Untertests Figuren lernen und Fakten lernen)
  • Das TMS-Ergebnis verfällt nicht – du kannst es dauerhaft für Bewerbungen nutzen

Beim zweiten Versuch zählt immer dein besseres Ergebnis. Du kannst also ohne Risiko antreten – ein schlechteres Zweitversuch-Ergebnis ersetzt niemals den besseren ersten Versuch. Wie sich Standardwert und Prozentrang genau zusammensetzen, kannst du in TMS Ergebnis verstehen nachlesen.

Warum der TMS wiederholen ein Vorteil ist

Wer den TMS wiederholen möchte, startet nicht bei null. Du kennst den Ablauf, die Zeitvorgaben und weißt, was dich in jedem Untertest erwartet. Zudem hast du dein erstes Ergebnis als Datenbasis: Du kannst deinen Standardwert in Rohpunkte zurückrechnen und genau identifizieren, wo dein größtes Steigerungspotenzial liegt.

  • Höhere Eigenerwartung → fokussiertere Vorbereitung
  • Neuer Testinhalt, aber gleiche Aufgabentypen
  • Erfahrung mit Zeitdruck und Stressmanagement

Ein schwerer Testtag ist für gut vorbereitete Wiederholer:innen außerdem ein relativer Vorteil: Der Durchschnitt fällt bei schwierigen Aufgaben stärker ein – was den relativen Wert der eigenen Punkte erhöht.

TMS wiederholen: Vorbereitung ist das A&O

Vorbereitung – so machst du’s beim zweiten Mal besser

Analysiere zunächst dein erstes Testergebnis: Welche Untertests haben dich zurückgehalten? Setze dann gezielt auf die Bereiche mit dem größten Steigerungspotenzial.

Deine echten Punkte pro Untertest bekommst du, wenn du dein TMS Ergebnis auswerten lässt. So weißt du genau, wo du ansetzen musst.

Empfohlene Prioritäten für Wiederholer:innen:

Manche Untertests lassen sich besser trainieren als andere. Besonders lohnend:

Allgemeine Tipps:

  • Trainiere konsequent unter Zeitdruck – realistische Testsimulationen sind Pflicht
  • Fokussiere dich auf deine schwächsten Untertests, nicht auf die stärksten
  • Kombiniere Selbststudium mit Gruppenlernen oder einem Vorbereitungskurs

Mentale Vorbereitung nicht vergessen

Viele Wiederholer:innen sind beim zweiten Mal nervöser, weil „jetzt alles klappen muss". Plane deshalb bewusst Pausen, Schlaf und Entspannung ein. Wer ausgeruht in den Test geht, schneidet deutlich besser ab.

Welches Ergebnis zählt – dein bester TMS-Durchgang entscheidet

Dein besseres Ergebnis zählt immer. Ein schlechterer Zweitversuch ersetzt niemals das bessere erste Ergebnis – du kannst also ohne Risiko antreten.

Wie Hochschulen TMS-Ergebnisse werten

Die Bewertung ist nicht bundeseinheitlich – jede Universität hat eigene Regeln. An vielen Universitäten kann ein starker TMS-Wert einen schwächeren Abiturschnitt ausgleichen. Wo dein Ergebnis am stärksten zählt, zeigt dir TMS Unis 2026/27.

  • Im AdH kann der TMS je nach Universität einen sehr hohen Anteil deiner Bewertung ausmachen, an manchen Unis zählt fast nur er
  • In der ZEQ wird das Abitur gar nicht gewertet: An Unis wie Düsseldorf oder Köln zählt dort allein der TMS, an anderen führen Ausbildung, Berufserfahrung oder ein Auswahlgespräch
  • Beispiel: Eine Abiturnote von 1,6 plus überdurchschnittlichem TMS-Ergebnis kann Bewerber:innen mit 1,3-Schnitt überholen
  • Besonders relevant für Humanmedizin, Zahnmedizin und Tiermedizin

Viele verbessern sich beim zweiten Versuch um 20 % oder mehr. Das entspricht an Universitäten wie Heidelberg oder Köln oft mehreren hundert Rangplätzen – und genau das kann den entscheidenden Unterschied machen.

Was kommt nach dem TMS? Der TMSnat ab 2027

Ab Frühjahr 2027 soll der neue TMSnat (Test für medizinische Studiengänge Naturwissenschaften) den TMS und den HAM-Nat voraussichtlich ablösen. Das ist der größte Umbau des Medizinerzulassungssystems seit Jahren und verändert die Chancen für Bewerber:innen grundlegend. Außerdem heißt es auch, dass die Karten neu gemischt werden, denn anders als beim TMS kann wieder jeder teilnehmen (also auch wenn du deine 2 Versuche schon benutzt hast) und man kann den neuen TMSnat unendlich oft wiederholen.

Der wichtigste Unterschied zum alten TMS

Der aktuelle TMS prüft kognitive Fähigkeiten – du brauchst kein Vorwissen, alle Informationen stehen im Test. Der TMSnat enthält zusätzlich einen Wissensteil mit Fragen aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Die Vorbereitung wird damit aufwändiger und fachspezifischer.

Mehr dazu: TMSnat vs. TMS – die 5 wichtigsten Unterschiede

Was bedeutet das für Wiederholer:innen?

  • Der Herbst-TMS 2026 (7./8. November) ist voraussichtlich der letzte Durchgang im klassischen Format
  • Es gibt keine einheitliche Anerkennungsfrist: Jede Universität legt selbst fest, wie lange sie dein TMS-Ergebnis in der Übergangsphase (zum Wintersemester 2027/28 oder darüber hinaus) anerkennt
  • Prüfe das daher direkt bei deinen Wunsch-Unis
  • TMS-Ergebnisse verfallen nicht – verlieren aber mittelfristig an Konkurrenzfähigkeit gegenüber TMSnat-Ergebnissen

Wer den TMS noch einmal wiederholen möchte, sollte daher den Herbst 2026 nutzen. Danach startet das neue System. Alle Termine und Fristen zum neuen Test: TMSnat Anmeldung, Fristen & Ablauf

Fazit – Zweite Möglichkeit klug nutzen, Studienplatz sichern

Wer den TMS wiederholen möchte, hat eine echte Chance auf Verbesserung – aber nur mit der richtigen Vorbereitung und einem klaren Überblick über Fristen und Regeln. Nutze dein erstes Ergebnis als Analyse-Grundlage, fokussiere dich auf trainierbare Untertests und behalte die 12-Monatsfrist im Blick. Was sonst noch nach dem Test ansteht, fasst Nach dem TMS: Der komplette Fahrplan zusammen.

Gleichzeitig lohnt es sich, den Herbst-TMS 2026 im Auge zu behalten: Er ist der letzte klassische TMS vor der Einführung des TMSnat. Wer jetzt gezielt vorbereitet, sichert sich einen entscheidenden Vorsprung.

Häufige Fragen zur TMS-Wiederholung

Wie oft darf ich den TMS machen?

Zweimal: einmal regulär und einmal zur Wiederholung, innerhalb von zwölf Monaten nach dem ersten Versuch. Ein dritter Anlauf ist nicht möglich.

Was, wenn die Wiederholung schlechter läuft?

Es zählt immer das bessere Ergebnis. Ein schlechterer zweiter Versuch ersetzt niemals den besseren ersten, du kannst also ohne Risiko antreten.

Zählt Nichterscheinen beim Erstversuch als Teilnahme?

Ja. Du behältst deinen Erstschreiber-Status und darfst danach trotzdem einmal wiederholen.

Was passiert, wenn ich beim Zweitversuch nicht erscheine?

Wer sich für den Zweitversuch anmeldet und ohne triftigen Grund nicht erscheint, verliert diesen Versuch. Dein Wiederholungsanspruch verfällt damit.

Wird mein TMS-Ergebnis nach der Einführung des TMSnat noch anerkannt?

Es gibt keine einheitliche Frist. Jede Universität legt selbst fest, wie lange sie ein aktuelles TMS-Ergebnis in der Übergangsphase zum Wintersemester 2027/28 oder darüber hinaus anerkennt, prüfe das also bei deinen Wunsch-Unis. Dein TMS-Ergebnis bleibt gültig, auch wenn du später parallel den TMSnat schreibst, deshalb lohnt sich der Zweitversuch noch im Herbst 2026.

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